Wenn gute Therapeuten kündigen, suchen viele Praxisinhaber den Grund zuerst beim Gehalt. Sie erhöhen es oder zahlen einen Bonus und verlieren den Mitarbeiter trotzdem, nur etwas später. In dieser Folge geht es um das, was dahintersteckt: fehlende Entwicklungspfade, eine Gehaltsstruktur, die niemand nachvollziehen kann, volle Terminkalender ohne Pausen und steuerlich begünstigte Zuschüsse, die viele Praxen gar nicht anbieten. Dazu kommt ein Arbeitsmarkt, der sich gedreht hat. Einsteiger verdienen oft 2.500 bis 3.000 Euro brutto, mehr als die Hälfte der Therapeuten arbeitet in Teilzeit und wer gut ist, hat heute die Wahl
Therapeuten kündigen selten wegen eines einzelnen Grundes. Sie gehen, wenn sich mehrere kleine Dinge über längere Zeit summieren.
Die Folge zeigt auch, was Praxen anders machen, die ihre Therapeuten langfristig halten. Sie regeln Rollen und Abläufe klar und machen nachvollziehbar, wie sich Gehalt und Aufgaben entwickeln. Ob deine Praxis das schon leistet, findest du mit dem Selbstcheck aus den Praxisunterlagen in etwa zehn Minuten heraus.